Über mich

Ich bin nicht mit einem perfekten Plan in die ketogene Ernährung gestartet.

Wie wahrscheinlich viele andere habe ich mich erst einmal eingelesen, Lebensmittel umgestellt und gedacht, jetzt müsste sich doch eigentlich etwas tun.

Aber genau das passierte am Anfang kaum.

Ich hatte das Gefühl, vieles richtig zu machen, und trotzdem blieb der Erfolg aus. Das war ziemlich frustrierend. Also habe ich irgendwann angefangen, genauer hinzuschauen und mich zu fragen, woran es eigentlich liegt.

Mir wurde klar, dass es für mich nicht reicht, einfach nur „irgendwie Keto“ zu essen. Ich brauchte mehr Struktur.

Also habe ich mir einen eigenen Wochenplan erstellt. Mit Mahlzeiten, die zu mir passen, Zutaten, die ich wirklich esse, und einem Ablauf, bei dem ich nicht jeden Tag neu überlegen muss, was auf den Teller kommt.

Mit diesem Plan wurde es für mich plötzlich viel einfacher, dranzubleiben. Ich musste nicht mehr ständig überlegen, was ich esse oder ob das jetzt wirklich zu Keto passt. Ich hatte einfach mehr Struktur und genau das hat mir gefehlt. Seitdem merke ich, dass sich etwas verändert und ich meinem Ziel Schritt für Schritt näherkomme. Ich bin noch nicht am Ende meiner Abnehm-Reise und möchte hier auch keine perfekte Vorher Nachher Geschichte erzählen.

Ich bin selbst noch mittendrin, probiere aus, sammle Erfahrungen und lerne immer wieder etwas dazu. Dabei sind mir auch einige Veränderungen an meinem Körper aufgefallen. Mein Atem roch zeitweise ein bisschen nach altem oder überreifem Obst. Mein Mund war häufiger trocken, weshalb ich automatisch mehr getrunken habe. Auch meine Verdauung hat sich verändert.

Gleichzeitig ist mein Appetit deutlich weniger geworden. Ich hatte nicht mehr ständig das Gefühl, essen oder zwischendurch etwas snacken zu müssen. Irgendwann habe ich angefangen, wieder mehr darauf zu achten, ob ich wirklich Hunger habe – und dann zu essen, wenn es sich auch tatsächlich so angefühlt hat.

Nach einer Weile hatte ich außerdem das Gefühl, mehr Energie zu haben.

Genau aus diesen Erfahrungen ist „keto-alltag“ entstanden.

Ich weiß, wie frustrierend es sein kann, motiviert zu starten und trotzdem nicht genau zu wissen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Und ich weiß inzwischen auch, wie viel leichter es wird, wenn man nicht jeden Tag alles neu planen und entscheiden muss.

Deshalb möchte ich hier das weitergeben, was mir selbst geholfen hat: verständliche Informationen, einfache Rezepte, praktische Wochenpläne und Ideen, die sich wirklich in den Alltag einbauen lassen.

Ich möchte dabei nicht so tun, als hätte ich alle Antworten oder als würde bei jedem alles genauso funktionieren wie bei mir.

Ich teile hier meine Erfahrungen, das, was ich gelernt habe, und die Dinge, die mir meinen eigenen Weg leichter machen.

Vielleicht hilft dir davon ja auch etwas auf deinem Weg.